Ordination Dr. Boschitsch

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe · Osteologe · Arzt für Allgemeinmedizin

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Osteoporose


Die Osteoporose ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der unbemerkt wird über Jahrzehnte Knochenmasse abgebaut und die feingewebliche Struktur im Inneren der Knochen immer fragiler wird. Ohne Vorbeugung bzw. Behandlung brechen diese fragilen Knochen schließlich (Fragilitätsfrakturen). 

Zunächst, in den peri- und frühen postmenopausalen Jahren, kommt es häufig zu distalen Unterarmfrakturen (vulgo Handgelenks- und Radiusfrakturen). Diese können ein Warnzeichen sein und sollten unbedingt weitere diagnostische und, bei Bedarf, therapeutische Maßnahmen einleiten. 
Später nehmen Wirbelkörpern-Einbrüche zu. Sie können zu chronischen Schmerzen und einem krummen Rücken führen, können aber auch oft, v.a. zu Beginn, unbemerkt ohne Schmerzen ablaufen.
Mit zunehmendem Alter nehmen auch 
die gefürchteten Hüftfrakturen (meist Oberschenkelhalsbrüche) zu. Nach diesen Frakturen bleibt etwa die Hälfte der Betroffenen, zumindest teilweise, behindert.

Das ist heute nicht mehr notwendig: Mit einer Kombination aus dem sorgfältigen Erfassen von Risikofaktoren, Knochen-relevanten Labortests und einer Knochendichtemessung können wir voraussagen, wie hoch das Risiko ist, einen durch Osteoporose verursachten Knochenbruch zu erleiden.